Ein Dämon stand an meiner Wiege
Ein Dämon stand an meiner Wiege,
mein andres Ich, ein Kind der Nacht.
Er zerrte mich empor zum Siege,
zum Sieg, dem keine Freude lacht.
Mein Lied, ich hab es nicht geschrieben,
er schrieb es auf mit meinem Blut.
Und jene Frauen, die mich lieben,
sie küssten seine giftge Glut.
So müssen ich und sie verderben,
die ihre Seelen mir geweiht.
Denn niemals kann mein Dämon sterben
sein Fluch ist die Unsterblichkeit.
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